Die Ahmadiyya Muslim Jamaat verurteilt die Anschläge auf die Christen in Nigeria
Veröffentlicht durch Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland am 21.01.2012
Der Frieden zwischen den Religionen darf durch solche extremistischen Taten nicht in Frage gestellt werden.
Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland verurteilt aufs Schärfste die Anschläge durch die so genannte
„Boko Haram Sekte“
auf die Christen in Nigeria. Diese Anschläge zeigen, dass ihre Urheber nicht nur eindeutig gegen die Lehren des Islam verstoßen, sondern auch, dass ihnen selbst die Grundwerte der Menschlichkeit abhanden gekommen sind.
Der Islam verbietet das Stiften von Unfrieden auf der Erde und das Töten von Unschuldigen:
Und Allah mag den Unfrieden nicht (2:206)
wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für Mord an einem anderen oder für Gewalttat im Land –, so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet (5:33)
Es ist nun wichtig, dass die Anhänger beider Religionen den Weg der Annährung fortsetzen und sich von solchen Verbrechen in ihrem Bemühen um weltweiten Frieden nicht beeinflussen lassen. Nur auf diese Weise kann eine Spirale der Gewalt durchbrochen werden.
Unsere Gedanken sind bei den unschuldig Getöteten und ihren Hinterbliebenen. Möge Gott ihnen Kraft schenken. Ebenso beten wir für die vollständige Genesung der Verletzten.
Dr. Mohammad Dawood Majoka Leiter der Abteilung für externe Angelegenheiten und Pressesprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland
0163 3027473
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