Die Lehre des Verheißenen Messias (as)

1. Der Islam lehrt im Kern zwei Dinge: Eine lebendige Beziehung zum Schöpfer aufzubauen und den Mitmenschen zu dienen.

2. Der Islam verbietet Gewalt und Zwang in Glaubensdingen. Die Auffassung, jemand der aus dem Islam austrete, müsse getötet werden, ist falsch und steht im Widerspruch zum Qur-ân.

3. Die Vorstellung, dass der Mensch keine persönliche Kommunikation mehr mit Gott haben könne, ist falsch. Offenbarungen, Visionen und Wahrträume sind weiterhin möglich.

4. Der Qur-ân lehrt nichts, was der Vernunft widerspricht.

5. Die Vorstellung, bestimmte Verse des Qur-ân seien aufgehoben, ist falsch.

6. Die Sprache des Qur-ân ist voller Metaphern und darf nicht wortwörtlich ausgelegt werden.

7. Der Muslim ist zur Loyalität gegenüber der Regierung des Landes, auch einer nicht-muslimischen, verpflichtet.

8. Alle Religionen sind in ihrem Ursprung wahrhaftig gewesen und ihre Stifter waren rechtschaffene Diener und Propheten Gottes (wie Jesus, Krishna, Buddha, Konfuzius, etc.).

9. Nur wenn Religionen sich gegenseitig respektieren, kann Frieden in der Gesellschaft geschaffen werden, denn viele Konflikte sind auf religiöse Ressentiments zurückzuführen.

10. Jesus ist nicht körperlich in den Himmel aufgefahren, wie viele Muslime und Christen glauben. Als ein Mensch ist er einen natürlichen Tod gestorben.